Aktuell 02.11.2018

Was wir lieben & An Apple a Day

Es ist November und damit Kalender-Hochsaison. Die perfekte Gelegenheit also euch zwei Kalender aus dem Hause Hermann Schmidt vorzustellen, die inzwischen schon fast als Klassiker bezeichnet werden können, obwohl es sie eigentlich noch gar nicht so lange gibt.

Was wir lieben: in 365 Tagen

Der erste Kalender ist mein persönliches Highlight. Er heißt Was wir lieben: in 365 Tagen und ist ein klassischer Abreißkalender. Dahinter stehen Birte Sperre und Daniela Spinelli, denen überraschenderweise auch in diesem Jahr nicht die Ideen ausgehen, so dass es auch dieses Jahr wieder für jeden Tag eine neue Idee gibt, was »man lieben kann«. Die Sprüche sind dabei immer charmant, witzig, manchmal nachdenklich aber eigentlich immer positiv.

Die Idee dahinter ist für jeden Tag eine ganz spezielle Idee mitzugeben, warum das Leben an gerade diesem Tag besonders toll ist. Da ist von Abziehtattoo über Candlelightdöber und Griesbreiduft bis Zitroneneis alles dabei.

Der Kalender ist sehr minimalistisch gestaltet, lediglich die Farben wechseln jedes Jahr, diese Jahr ist er abwechselnd blau und gelb. Das ist gewollt, denn er soll bewusst dazu anhalten, in selbst mit Notizen oder Zeichnungen zu füllen. An der Stelle hat er mein persönliches Herz gewonnen, ich habe es in diesem Jahr sogar eine Zeitlang geschafft, ihn täglich zu »bezeichnen«. Leider habe ich zwischendrin ein wenig die Muße verloren, aber das macht nichts. Mit neuem Jahr gibt es schließlich auch einen neuen Kalender zu bezeichnen, nicht wahr?

Was wir lieben: In 365 Tagen
Ein Notizkalender für 2019 mit Liebeserklärungen an den Alltag
Daniela Spinelli und Birte Spreuer
367 Blatt
im monatlichen Wechsel auf weißem und sonnenblumen-gelben Papier
Format 9 x 13,5 cm
Verpackt in einer stabilen Sammelbox
16,80 Euro

An Apple a Day

Dieser Kalender ist so etwas wie ein kleiner Überraschungs-Coup für wahrscheinlich alle Beteiligten. Er greift das bekannte Sprichwort An Apple a Day auf zeigt jeden Tag … genau: einen Apfel. Die gezeigten Äpfel sind alle das was man wohl als »Vintage« bezeichnet, denn sie entstammen Archiven und polologischen Fachzeitschriften.

Der Kalender an sich ist eine gestalterische Augenweide (selbstredend, ist schließlich von Herrmann Schmidt), aber ich bin fest überzeugt, dass er gerade wegen der kleinen Obstkiste, in der er erscheint ein so großer Erfolg ist. Es stimmt sozusagen das ganze »Package«.

Was mich persönlich überrascht: Die Äpfel wiederholen sich auch in dieser dritten Ausgabe nicht, denn wie Karin Schmidt mir bestätigte: Es gibt genügen Material, um auch einen dritten Kalender zu füllen. Er hat erneut 365 Apfelsorten mit Äpfeln aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich und Großbritannien. Der Grund, warum es so viel Material gibt, ist der Apfelboom im 19. Jahrhundert. Die Äpfel wurden auf dem Land gezüchtet und von Pomologen dokumentiert, so dass neueste Züchtungserfolge ausgetauscht werden können.

Auch in diesem Jahr wieder sehr gelungen.

An Apple a Day 2019
365 alte Apfelsorten
von Jochen Rädeker
Tages-Abreißkalender mit 368 bedruckten Blättern
mit zusätzlicher Perforation zum Abtrennen des Kalendariums und Sammeln der Apfelbilder
Format 11,4 x 15 cm
Verpackt in einer eigens dafür gefertigten Sperrholz-Mini-Obstkiste
24,80 Euro

Vom Blatt auf die Haut – die Kunst des Tattoodesigns Endlich mehr Freiheit in den eigenen vier Wänden Die Besonderheiten von saisonalen Werbemitteln Modedesign- Trends für 2019/20 Wie Food-Design den Konsum beeinflusst Kino-Designs im Wandel der Zeit Einrichtungstrends im Herbst – aktuelle Farben und Muster Sicherheit und Design – zwei Dinge, die sich nicht ausschließen TV-Koch Mirko Reeh gewährt Einblicke in seine außergewöhnlich-kreativen Messerdesigns Webdesign für verschiedene Usergruppen erstellen Schlaf Design für eine rastlose Gesellschaft – Eindrücke von Querdenkern und Kreativen Fenster – Abstand von bisherigen Standards Nähschule – verschiedene Sticharten ermöglichen unterschiedliche Designmerkmale Praktische Waschtipps – so verschwinden Flecken von Kinderkleidung Toilette wird durch neue Technik zum Designprodukt Design als visuelle Sprache Mit Ätztechnik zu perfekten Werbeartikeln Made in Germany – deutsche Hersteller präsentieren Produkte mit Top-Design Kreative Jobs: Designer zieht es in deutsche Großstädte Möbeltrends 2019: Spagat zwischen Naturmaterialien und alten Bekannten Wie der Einstieg zum Modedesign gelingen kann Hochwertigkeit und Qualität – Zeichen deutscher Arbeiten Wie Sie Ihr Eigenheim aufhübschen Die neusten Jeanstrends Verwandlungskünstler LED – von Fluter bis Medientechnik Ohne Marketing geht nichts mehr Als Deutscher Französisch lernen Wie der 3D-Drucker unser Leben verändert Leuchten-Trends 2017: Vier Stilrichtungen beeinflussen die Lichtgestaltung