Die pneumatische Ausstellung übersetzt komplexe Inhalte in eine offene, aktivierende Szenografie und stellt das spielerische Entdecken in den Mittelpunkt. Sie schafft Räume für Begegnung, Austausch und Beteiligung.
Ein innovatives System aus aufblasbaren Modulen erzeugt mit wenig Material eine starke räumliche Präsenz. Die Ausstellung lässt sich kompakt transportieren, ohne Fachpersonal aufbauen und ist leicht und flexibel in unterschiedlichen öffentlichen Räumen einsetzbar. Die gesamte Ausstellung passt in einen Kleintransporter und funktioniert im wesentlichen ohne dauerhafte Stromversorgung.
Die Module stehen für die Fragilität der Menschenrechte – sichtbar und wirksam, zugleich verletzlich und nur durch gemeinsames Handeln stabil.
Bewegliche Objekte, kooperative Interaktionen und kommunikative Raumangebote machen
gesellschaftliche Prozesse körperlich erfahrbar und verwandeln Besucher in Mitgestaltende.
Die Ausstellung dient als räumliche Weiterentwicklung der Kampagne „Frei und Gleich“ indem sie das vorhanden CI in den Raum überträgt und einen intuitiven Wiedererkennungswert schafft – ohne zu Werbung zu werden.
Mit einem Budget von 56.000 Euro entstand ein robustes System mit hoher sozialer Reichweite.
Auftraggebende
Evangelische Kirche in Deutschland,
Frei und Gleich
Design
buerojolas ッ Ausstellungsgestaltung
und visuelle Kommunikation
Konzept
Die Gesellschaft für eine gute Zukunft DG mbH
Die Ausstellung wurde mit dem Red Dot Award – winner 2026 – best of the best – Brand & Communication Design – Spatial Communication ausgezeichnet.