Design made in Germany

Einreichung

Eine Stuttgarter Institution beginnt ein neues Kapitel

Seit 1980 gehört der Perkins Park zum Stuttgarter Nachtleben. 2026 wird daraus Park. House und Techno rücken ins Zentrum des Programms, internationale Bookings gewinnen an Bedeutung und auch der Club selbst wird räumlich neu gedacht – für größere Nächte und ein neues Publikum. Eine bekannte Institution beginnt ein neues Kapitel.

Das Projekt setzt die langjährige Zusammenarbeit zwischen Hochburg und Clubbetreiber Denis Gugac fort. Diesmal ging es um einen Ort, mit dessen Namen mehr als vier Jahrzehnte Nachtleben verbunden sind. Diese Geschichte sollte nicht ausgelöscht werden. Die neue Identität sollte aber auch nicht aus Nostalgie entstehen.

Schon in den ersten Gesprächen wurde klar, dass eine behutsame Modernisierung zu kurz greifen würde. Die Veränderungen in Programm, Publikum und Raum sollten auch visuell spürbar werden. Statt eine zeitgemäßere Version des Perkins Park zu gestalten, sollte Park eine eigenständige visuelle Sprache bekommen.

Der Blick ging deshalb bewusst über Stuttgart hinaus. Gemeinsam mit dem Team haben wir uns internationale Clubs und die visuellen Kulturen rund um House, Techno, Mode und zeitgenössisches Nachtleben angesehen – Welten, in denen Identität häufig weniger über klassische Markenabsender als über Zeichen, Wiederholung und gemeinsame visuelle Codes entsteht.

Die Reduktion von Perkins Park zu Park wurde zum Ausgangspunkt der Identität selbst. Vier Buchstaben werden verdichtet, miteinander verbunden und zu einer neuen Silhouette geformt. Statt Park als klassische Wortmarke zu behandeln, untersucht das Design den Punkt, an dem Sprache beginnt, zum Bild zu werden.

Das entstandene Zeichen bewegt sich zwischen Typografie und Symbol. P, A, R und K bleiben Teil seiner Konstruktion, teilen Formen, Linien und Negativräume und treten gleichzeitig hinter der Gesamtform zurück. Mal liest man den Namen, mal erkennt man zuerst das Zeichen. Die Identität verschiebt bewusst das Verhältnis zwischen Lesen und Erkennen.

Dieses Prinzip setzt sich im gesamten visuellen System fort.

Schwarz, Grau und Weiß bilden ein reduziertes Fundament, das von kräftigen Akzenten in Pink, Blau, Rot, Grün und Violett unterbrochen wird. Groß gesetzte Typografie trifft auf eine technischere zweite Schrift. Harte Ausschnitte und klare Raster stehen neben einer Bildwelt aus Artists, Körpern, Community, Lichtspuren, Nähe, Unschärfe und Bewegung. Einzelne Frames aus etwas, das noch im Gange ist.

Feine Raster, Linien und Interface-Elemente ergänzen das System um eine weitere Ebene. Sie erinnern an Timelines, Player und DJ-Equipment, ohne diese direkt zu imitieren. Eine zugrunde liegende Struktur organisiert Artist-Kommunikation, Monatsprogramme, Social Assets und Eventgrafiken und lässt den einzelnen Anwendungen gleichzeitig genug Freiheit, sich unterschiedlich zu verhalten.

Das Park-Zeichen funktioniert dabei nicht ausschließlich als Absender. Es wird selbst zum grafischen Material: vergrößert, angeschnitten, verschoben, wiederholt, fragmentiert oder so weit skaliert, bis es zur Komposition selbst wird.

Dieser expressive Teil der Marke wird bewusst von einem klaren Informationssystem begleitet. Artist-Namen, Termine, Line-ups und Veranstaltungsinformationen bleiben direkt und gut lesbar. Zeichen und Typografie übernehmen damit unterschiedliche Aufgaben innerhalb derselben Identität: Das eine schafft Wiedererkennung, das andere Orientierung.

Je nach Anwendung verändert das Zeichen Größe, Materialität und Verhalten. Es kann zurückhaltend auf einem Artist Asset sitzen, eine ganze Fläche dominieren, als metallisches Objekt erscheinen, auf dem Körper auftauchen oder sich in eine digitale Struktur auflösen. Auf den LED-Flächen des Clubs verlässt die Identität die statische Anwendung vollständig und wird durch Fragmentierung, Licht, Bewegung und Sound lebendig.

Park ist damit nicht einfach ein neuer Name mit einem neuen Erscheinungsbild. Es entsteht eine visuelle Sprache für die nächste Phase des Clubs – verdichteter, eigenständiger und international ausgerichtet, gleichzeitig offen genug, um sich gemeinsam mit dem Ort weiterzuentwickeln.

Die Geschichte des Clubs bleibt im Raum.

Das Design kümmert sich um die nächste Nacht.

Client
Park, Denis Gugac

Design Studio
Hochburg

Fonts
Arame by Dimitre Lima
Futurist by Fuego Fonts

Creative Direction
Florian Boyd

Art Direction
Benjamin Hanus

Design
Andreas Welter

Motion Design
Nadine Klump, Florian Boyd

3D / CGI
Nadine Klump, Florian Boyd

AI Imagery / AI Art Direction
Florian Boyd

Video
Marcel Hanke, Hanke Brothers

Project Management
Slata Schmutzer

Location
Stuttgart, Germany

Year
2026

Park Stuttgart

Eine Stuttgarter Institution beginnt ein neues Kapitel

Seit 1980 gehört der Perkins Park zum Stuttgarter Nachtleben. 2026 wird daraus Park. House und Techno rücken ins Zentrum des Programms, internationale Bookings gewinnen an Bedeutung und auch der Club selbst wird räumlich neu gedacht – für größere Nächte und ein neues Publikum. Eine bekannte Institution beginnt ein neues Kapitel.

Das Projekt setzt die langjährige Zusammenarbeit zwischen Hochburg und Clubbetreiber Denis Gugac fort. Diesmal ging es um einen Ort, mit dessen Namen mehr als vier Jahrzehnte Nachtleben verbunden sind. Diese Geschichte sollte nicht ausgelöscht werden. Die neue Identität sollte aber auch nicht aus Nostalgie entstehen.

Schon in den ersten Gesprächen wurde klar, dass eine behutsame Modernisierung zu kurz greifen würde. Die Veränderungen in Programm, Publikum und Raum sollten auch visuell spürbar werden. Statt eine zeitgemäßere Version des Perkins Park zu gestalten, sollte Park eine eigenständige visuelle Sprache bekommen.

Der Blick ging deshalb bewusst über Stuttgart hinaus. Gemeinsam mit dem Team haben wir uns internationale Clubs und die visuellen Kulturen rund um House, Techno, Mode und zeitgenössisches Nachtleben angesehen – Welten, in denen Identität häufig weniger über klassische Markenabsender als über Zeichen, Wiederholung und gemeinsame visuelle Codes entsteht.

Die Reduktion von Perkins Park zu Park wurde zum Ausgangspunkt der Identität selbst. Vier Buchstaben werden verdichtet, miteinander verbunden und zu einer neuen Silhouette geformt. Statt Park als klassische Wortmarke zu behandeln, untersucht das Design den Punkt, an dem Sprache beginnt, zum Bild zu werden.

Das entstandene Zeichen bewegt sich zwischen Typografie und Symbol. P, A, R und K bleiben Teil seiner Konstruktion, teilen Formen, Linien und Negativräume und treten gleichzeitig hinter der Gesamtform zurück. Mal liest man den Namen, mal erkennt man zuerst das Zeichen. Die Identität verschiebt bewusst das Verhältnis zwischen Lesen und Erkennen.

Dieses Prinzip setzt sich im gesamten visuellen System fort.

Schwarz, Grau und Weiß bilden ein reduziertes Fundament, das von kräftigen Akzenten in Pink, Blau, Rot, Grün und Violett unterbrochen wird. Groß gesetzte Typografie trifft auf eine technischere zweite Schrift. Harte Ausschnitte und klare Raster stehen neben einer Bildwelt aus Artists, Körpern, Community, Lichtspuren, Nähe, Unschärfe und Bewegung. Einzelne Frames aus etwas, das noch im Gange ist.

Feine Raster, Linien und Interface-Elemente ergänzen das System um eine weitere Ebene. Sie erinnern an Timelines, Player und DJ-Equipment, ohne diese direkt zu imitieren. Eine zugrunde liegende Struktur organisiert Artist-Kommunikation, Monatsprogramme, Social Assets und Eventgrafiken und lässt den einzelnen Anwendungen gleichzeitig genug Freiheit, sich unterschiedlich zu verhalten.

Das Park-Zeichen funktioniert dabei nicht ausschließlich als Absender. Es wird selbst zum grafischen Material: vergrößert, angeschnitten, verschoben, wiederholt, fragmentiert oder so weit skaliert, bis es zur Komposition selbst wird.

Dieser expressive Teil der Marke wird bewusst von einem klaren Informationssystem begleitet. Artist-Namen, Termine, Line-ups und Veranstaltungsinformationen bleiben direkt und gut lesbar. Zeichen und Typografie übernehmen damit unterschiedliche Aufgaben innerhalb derselben Identität: Das eine schafft Wiedererkennung, das andere Orientierung.

Je nach Anwendung verändert das Zeichen Größe, Materialität und Verhalten. Es kann zurückhaltend auf einem Artist Asset sitzen, eine ganze Fläche dominieren, als metallisches Objekt erscheinen, auf dem Körper auftauchen oder sich in eine digitale Struktur auflösen. Auf den LED-Flächen des Clubs verlässt die Identität die statische Anwendung vollständig und wird durch Fragmentierung, Licht, Bewegung und Sound lebendig.

Park ist damit nicht einfach ein neuer Name mit einem neuen Erscheinungsbild. Es entsteht eine visuelle Sprache für die nächste Phase des Clubs – verdichteter, eigenständiger und international ausgerichtet, gleichzeitig offen genug, um sich gemeinsam mit dem Ort weiterzuentwickeln.

Die Geschichte des Clubs bleibt im Raum.

Das Design kümmert sich um die nächste Nacht.

Client
Park, Denis Gugac

Design Studio
Hochburg

Fonts
Arame by Dimitre Lima
Futurist by Fuego Fonts

Creative Direction
Florian Boyd

Art Direction
Benjamin Hanus

Design
Andreas Welter

Motion Design
Nadine Klump, Florian Boyd

3D / CGI
Nadine Klump, Florian Boyd

AI Imagery / AI Art Direction
Florian Boyd

Video
Marcel Hanke, Hanke Brothers

Project Management
Slata Schmutzer

Location
Stuttgart, Germany

Year
2026

Design
Hochburg

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