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Einreichung

Wie die Idee zum Bilderbuch „Der Alleinstein entstanden ist

Ich wusste, dass es ein Kinderbuch über Gefühle braucht, die sich schwer anfühlen können. Der besondere Twist: Fühlen ist nicht Schwarz-Weiß. Oft existieren viele Gefühle gleichzeitig. Da ich das selbst sehr gut kenne, möchte ich Kinder mit dem Bilderbuch „Der Alleinstein“ Mut zusprechen, die eigenen Gefühle mitzuteilen und Kraft aus der Verbindung mit anderen zu schöpfen. Passend dazu habe ich den Begriff „Super-Gefühli“ für alle Viel-Fühlenden geschaffen, der auch im Buch versteckt ist.

Der Titel „Der Alleinstein“ war eines Tages einfach in meinem Kopf – daraus entstanden dann noch der Nein-, Klein- und Weinstein. Da ich selbst sehr gerne in der Natur bin (unter anderem zum Klettern) und sich das auch regelmäßig in meinen Arbeiten spiegelt, entstand die Idee, dass die Steine eine Gemeinsamkeit haben – sie alle sind Teil eines „Gefühls“-Konglomerats, nämlich dem Alleinstein.

 

Hieraus habe ich meine Inspiration geschöpft

Ich selbst kenne es sehr gut: Man fühlt viele Dinge gleichzeitig und das kann sich manchmal wie ein schwerer Stein anfühlen. Und dann fragt man sich: Geht es anderen eigentlich auch so? Die Antwort: Na klar! So ist es mir ein tiefes Anliegen mit dem Bilderbuch „Der Alleinstein“ eine Gesprächsgrundlage zu schaffen, um über die eigenen Gefühle zu reden. Und das ohne moralischen Zeigefinger. In einer Lesung sagte ein Kind vor Kurzem: „Und manchmal weine ich mich einfach richtig aus.“ Genau, auch das hilft im Umgang mit den eigenen Gefühlen: Ich muss es mir nur zugestehen.

Es war mir wichtig, dass das Buch in einer aufgeschlossenen, naturverbundenen Welt spielt, die zum Träumen und Entdecken für Kinder einlädt. Diese feinfühlige Bildsprache schafft einen kindgerechten Zugang zu Themen wie Traurigkeit, Einsamkeit und Unsicherheit. Die lautmalerischen Elemente – Plopp, Huhuuu, Brrruuumm – machen das Buch zu einem lebendigen Vorleseerlebnis und laden Kinder zum Mitsprechen ein. Als Ergänzung enthält das Kinderbuch Transparentseiten, die der Geschichte einen besonderen Twist verleihen und das Geschehen nochmal auf eine andere Ebene heben, denn die Kinder werden nochmal stärker Entdeckende im Buch. Die vier Seiten aus Transparentpapier legen sich als durchscheinende Ebenen über die Szenen und machen die Mehrschichtigkeit der Gefühle auch sinnlich erfahrbar – etwas, das ein digitales Format nicht bieten kann.

Die Farbwelt soll überraschen und die eigene Fantasie anregen. Auch bei der Schrift ist alles von Hand gemacht: Ich habe jeden Buchstaben gelettert – von der Geschichte über das Impressum bis hin zur Danksagung. Es war mir wichtig, dass ich die gesamte Gestaltung des Buches realisieren kann.

Am Ende des Buches sollen die Kinder den Mut verspüren, ihre Gefühle mitzuteilen, Verständnis für andere Gefühlswelten entwickeln, die Kraft der Freundschaft spüren und Lust auf das Entdecken von besonderen Steinen haben! Im Buch gibt es am Ende eine Seite mit Reflexionsfragen – sie sollen den Einstieg in das Gespräch über Gefühle für Kinder und Erwachsene öffnen.

Außerdem habe ich das Thema Steine und Gefühle basierend auf dem Bilderbuch weiter gesponnen: Ich habe übergroße Steine gestaltet, Murals umgesetzt, Gedichte geschrieben, es gab einen Sondersiebdruck und mehr – so habe ich die Bilderbuchgeschichte auf anderen Ebenen verarbeitet.

Und warum eigentlich Steine? Die Faszination für Gestein, seine verschiedenen Formen und Farben begleitet mich seit meiner Kindheit und so ist es auch noch heute mit 33 Jahren.

 

Was ich mit meinem Bilderbuch Kindern vermitteln möchte

„Der Alleinstein“ soll mit Reflexionsfragen, einer sprachlichen Mehrschichtigkeit und einer emotionalen sowie verträumten Bildsprache gerade die 6- bis 8-Jährigen zum Selbstlesen und Weiterdenken einladen. Denn ihr seid nicht allein mit euren Gefühlen, ja wirklich nicht! In der Verbindung mit anderen zeigt sich schnell, dass wir alle sehr komplex fühlen – und sich dazu auszutauschen, kann das Fühlen leichter machen. Der Kern liegt in dem Gespräch mit anderen Menschen über die eigene Gefühlswelt – denn eigentlich sind wir doch alle „Super-Gefühlis“, oder?

 

Eine detaillierte Inhaltsangabe zu „Der Alleinstein”

„Der Alleinstein“ ist ein erzählendes Bilderbuch über Gefühle, Freundschaft und den Umgang mit emotionaler Schwere. Die Raupe Waldi entdeckt eines Tages einen schweren, bunt gepunkteten Klumpen auf ihrem Rücken, den Alleinstein. Dass dieser schwere Stein plötzlich auf ihrem Rücken drückt, möchte sie nicht einfach hinnehmen – also macht sie sich auf die Reise, um Antworten zu finden. Unterwegs trifft sie Tiere, die ebenfalls ihre eigenen Steine tragen: Eule Pi mit ihrem Weinstein voller Traurigkeit, Maulwurf Hugo mit dem Kleinstein, der ihn sich winzig fühlen lässt, und Käfer Tutti mit dem Neinstein. Jede Begegnung zeigt Waldi: Auch in ihrem Alleinstein steckt ein Stück von all diesen Gefühlen.

Der Alleinstein ist also ein Konglomerat aus gleichzeitig existierenden Gefühlen – das kennen bestimmt viele von uns. Bei der weisen Butterblume lernen Waldi und Tutti schließlich das Wichtigste: Dass schwere Gefühle leichter werden, wenn man über sie spricht und zusammenhält. Und tatsächlich: Der Alleinstein schrumpft. Am Ende ziehen die beiden Freunde weiter, um auch den anderen Tieren davon zu erzählen, damit die Steine für alle leichter werden.

Bilderbuch “Der Alleinstein”

Wie die Idee zum Bilderbuch „Der Alleinstein entstanden ist

Ich wusste, dass es ein Kinderbuch über Gefühle braucht, die sich schwer anfühlen können. Der besondere Twist: Fühlen ist nicht Schwarz-Weiß. Oft existieren viele Gefühle gleichzeitig. Da ich das selbst sehr gut kenne, möchte ich Kinder mit dem Bilderbuch „Der Alleinstein“ Mut zusprechen, die eigenen Gefühle mitzuteilen und Kraft aus der Verbindung mit anderen zu schöpfen. Passend dazu habe ich den Begriff „Super-Gefühli“ für alle Viel-Fühlenden geschaffen, der auch im Buch versteckt ist.

Der Titel „Der Alleinstein“ war eines Tages einfach in meinem Kopf – daraus entstanden dann noch der Nein-, Klein- und Weinstein. Da ich selbst sehr gerne in der Natur bin (unter anderem zum Klettern) und sich das auch regelmäßig in meinen Arbeiten spiegelt, entstand die Idee, dass die Steine eine Gemeinsamkeit haben – sie alle sind Teil eines „Gefühls“-Konglomerats, nämlich dem Alleinstein.

 

Hieraus habe ich meine Inspiration geschöpft

Ich selbst kenne es sehr gut: Man fühlt viele Dinge gleichzeitig und das kann sich manchmal wie ein schwerer Stein anfühlen. Und dann fragt man sich: Geht es anderen eigentlich auch so? Die Antwort: Na klar! So ist es mir ein tiefes Anliegen mit dem Bilderbuch „Der Alleinstein“ eine Gesprächsgrundlage zu schaffen, um über die eigenen Gefühle zu reden. Und das ohne moralischen Zeigefinger. In einer Lesung sagte ein Kind vor Kurzem: „Und manchmal weine ich mich einfach richtig aus.“ Genau, auch das hilft im Umgang mit den eigenen Gefühlen: Ich muss es mir nur zugestehen.

Es war mir wichtig, dass das Buch in einer aufgeschlossenen, naturverbundenen Welt spielt, die zum Träumen und Entdecken für Kinder einlädt. Diese feinfühlige Bildsprache schafft einen kindgerechten Zugang zu Themen wie Traurigkeit, Einsamkeit und Unsicherheit. Die lautmalerischen Elemente – Plopp, Huhuuu, Brrruuumm – machen das Buch zu einem lebendigen Vorleseerlebnis und laden Kinder zum Mitsprechen ein. Als Ergänzung enthält das Kinderbuch Transparentseiten, die der Geschichte einen besonderen Twist verleihen und das Geschehen nochmal auf eine andere Ebene heben, denn die Kinder werden nochmal stärker Entdeckende im Buch. Die vier Seiten aus Transparentpapier legen sich als durchscheinende Ebenen über die Szenen und machen die Mehrschichtigkeit der Gefühle auch sinnlich erfahrbar – etwas, das ein digitales Format nicht bieten kann.

Die Farbwelt soll überraschen und die eigene Fantasie anregen. Auch bei der Schrift ist alles von Hand gemacht: Ich habe jeden Buchstaben gelettert – von der Geschichte über das Impressum bis hin zur Danksagung. Es war mir wichtig, dass ich die gesamte Gestaltung des Buches realisieren kann.

Am Ende des Buches sollen die Kinder den Mut verspüren, ihre Gefühle mitzuteilen, Verständnis für andere Gefühlswelten entwickeln, die Kraft der Freundschaft spüren und Lust auf das Entdecken von besonderen Steinen haben! Im Buch gibt es am Ende eine Seite mit Reflexionsfragen – sie sollen den Einstieg in das Gespräch über Gefühle für Kinder und Erwachsene öffnen.

Außerdem habe ich das Thema Steine und Gefühle basierend auf dem Bilderbuch weiter gesponnen: Ich habe übergroße Steine gestaltet, Murals umgesetzt, Gedichte geschrieben, es gab einen Sondersiebdruck und mehr – so habe ich die Bilderbuchgeschichte auf anderen Ebenen verarbeitet.

Und warum eigentlich Steine? Die Faszination für Gestein, seine verschiedenen Formen und Farben begleitet mich seit meiner Kindheit und so ist es auch noch heute mit 33 Jahren.

 

Was ich mit meinem Bilderbuch Kindern vermitteln möchte

„Der Alleinstein“ soll mit Reflexionsfragen, einer sprachlichen Mehrschichtigkeit und einer emotionalen sowie verträumten Bildsprache gerade die 6- bis 8-Jährigen zum Selbstlesen und Weiterdenken einladen. Denn ihr seid nicht allein mit euren Gefühlen, ja wirklich nicht! In der Verbindung mit anderen zeigt sich schnell, dass wir alle sehr komplex fühlen – und sich dazu auszutauschen, kann das Fühlen leichter machen. Der Kern liegt in dem Gespräch mit anderen Menschen über die eigene Gefühlswelt – denn eigentlich sind wir doch alle „Super-Gefühlis“, oder?

 

Eine detaillierte Inhaltsangabe zu „Der Alleinstein”

„Der Alleinstein“ ist ein erzählendes Bilderbuch über Gefühle, Freundschaft und den Umgang mit emotionaler Schwere. Die Raupe Waldi entdeckt eines Tages einen schweren, bunt gepunkteten Klumpen auf ihrem Rücken, den Alleinstein. Dass dieser schwere Stein plötzlich auf ihrem Rücken drückt, möchte sie nicht einfach hinnehmen – also macht sie sich auf die Reise, um Antworten zu finden. Unterwegs trifft sie Tiere, die ebenfalls ihre eigenen Steine tragen: Eule Pi mit ihrem Weinstein voller Traurigkeit, Maulwurf Hugo mit dem Kleinstein, der ihn sich winzig fühlen lässt, und Käfer Tutti mit dem Neinstein. Jede Begegnung zeigt Waldi: Auch in ihrem Alleinstein steckt ein Stück von all diesen Gefühlen.

Der Alleinstein ist also ein Konglomerat aus gleichzeitig existierenden Gefühlen – das kennen bestimmt viele von uns. Bei der weisen Butterblume lernen Waldi und Tutti schließlich das Wichtigste: Dass schwere Gefühle leichter werden, wenn man über sie spricht und zusammenhält. Und tatsächlich: Der Alleinstein schrumpft. Am Ende ziehen die beiden Freunde weiter, um auch den anderen Tieren davon zu erzählen, damit die Steine für alle leichter werden.

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