Ein Designpreis, aber ohne Preisschild
Bundesweiter unabhängiger Designwettbewerb ohne Einreichungs- und Auszeichnungsgebühren.
Seit Jahrzehnten gehören hohe Gebühren zum Geschäftsmodell vieler Designpreise. Bei uns ist alles kostenfrei: Es gibt keine versteckten Gebühren, keine Pflichtpakete und keine nachträglichen Lizenzgebühren. Diese Auszeichnung bleibt für alle Teilnehmer und Preisträger dauerhaft vollständig kostenfrei.
Wir glauben, dass die Anerkennung exzellenter Arbeit unabhängig von wirtschaftlichen Faktoren stattfinden sollte. Unser Ziel ist es, Design allein nach qualitativen Kriterien zu bewerten. Hier entscheidet die Jury unabhängig von finanziellen Rahmenbedingungen der Einreichenden.
Chancengleichheit
Der Preis setzt konsequent auf Chancengleichheit. Ein echter Wettbewerb, bei dem sich etablierte, finanzstarke Agenturen auch gegen kreative, kleine Studios behaupten müssen. Nur wenn alle ohne finanzielle Barrieren teilnehmen können, entsteht ein wirklich repräsentatives Abbild der gesamten Branche.
Der vollständige Verzicht auf Teilnahme- und Auszeichnungsgebühren schafft exakt gleiche Voraussetzungen für unabhängige Designer, Freelancer, kleine Studios, große Agenturen und Studenten gleichermaßen und erweitert die Sichtbarkeit für die gesamte Bandbreite der Designszene.
Einreichung
Alle in Deutschland gestalteten Arbeiten können nicht nur von den Urhebern, sondern von jedem für die Auszeichnung vorgeschlagen werden. Zudem können eigene Arbeiten jederzeit und ohne Zeitdruck per Formular eingereicht werden. Es gibt keine Fristen.
Auszeichnungen
Vergeben werden Auszeichnungen in Bronze, Silber und Gold. Dabei gibt es weder Quoten noch einen künstlichen Erfolgsdruck: Die Zahl der Auszeichnungen ergibt sich ausschließlich aus der erreichten Punktzahl, nicht aus einer vorgegebenen Verteilung.
Ranglisten
Die Ranglisten basieren auf den durch die Auszeichnungen erzielten Punkten. Da keine finanziellen Hürden existieren, entsteht hier ein ungefiltertes Abbild der tatsächlichen Designqualität in Deutschland. Besonders spannend: Es gibt nicht nur ein einziges Ranking, sondern differenzierte Auswertungen für alle Akteure und Fachbereiche:
Veranstalter
Dass ein solcher Preis ausgerechnet von Design made in Germany initiiert wird, ist kein Zufall. Die Plattform begleitet die deutsche Designszene seit 25 Jahren. Die angeschlossene Galerie existiert seit 17 Jahren und zählt inzwischen rund 25.000 veröffentlichte Arbeiten. Mit dem Designpreis wird dieses langfristige Engagement nun um eine eigenständige Auszeichnung erweitert.
Unabhängigkeit
Weder Design made in Germany noch das dahinterstehende Team erbringen Designleistungen oder stehen in einem wirtschaftlichen Wettbewerbsverhältnis zur Designbranche. Strukturelle Interessenkonflikte sind daher ausgeschlossen. Auch die hochkarätige Jury agiert vollkommen autonom: Vor ihrer Berufung bestanden keine persönlichen, beruflichen oder geschäftlichen Verbindungen zwischen dem Veranstalter und den Jurymitgliedern. Zudem sind Arbeiten, die in enger Verbindung zum Veranstalter stehen oder an deren Entstehung aktuelle Jurymitglieder beteiligt waren, von der Teilnahme am Wettbewerb ausgeschlossen.
Die Plattform betreibt zugleich eine Jobbörse und ein Agenturverzeichnis. Teilnahme, Bewertung und Auszeichnung stehen in keinem Zusammenhang mit einer kommerziellen Nutzung dieser Angebote: Gelistete oder zahlende Kunden erhalten dadurch keinen Vorteil, nicht gelistete Teilnehmer keinen Nachteil.
Unterstützung
Der deutsche Designpreis für Design aus Deutschland wird von einem gemeinnützigen Verein getragen und auf Augenhöhe mit der Kreativszene von Designern für Designer konzipiert. Unterstützt wird die Initiative offiziell vom Deutschen Designtag (DT) sowie vom Berufsverband Kommunikationsdesign (BDG).
Finanzierung
Finanziert wird der Designpreis durch Spenden, Sponsoren und Fördermittel. Verbleibende Kosten trägt der Veranstalter.
Juroren
Für die unabhängige Bewertung konnte eine hochkarätig besetzte Jury gewonnen werden, darunter Jochen Rädeker, Fons Hickmann, Laurent Lacour, Gisela Grosse, Dr. Franziska Walther, Ulrike Brückner, Lars Harmsen, Robert Paulmann, Rüdiger Quass von Deyen, Sybille Schmitz, Tobias Hönow und Katja Gretzinger.