Design made in Germany

Einreichung

Wie überführt man 80 Jahre analoges Erbe in ein hochfunktionales, digitales Ökosystem, ohne die visuelle Seele der Marke zu opfern? Eine Symbiose aus portugiesischer Leidenschaft, strategischer Tiefe und kompromissloser digitaler Präzision.

1. Die Ausgangslage:
Wenn Identität im Digitalen verblasst

Beim Übergang vom Print ins Digitale verlor die portugiesische Medien-Institution A Bola ihre visuelle Kraft. Im Auftrag der Schweizer Mediengruppe Ringier übernahm Christoph Gey das digitale Corporate Design von Grund auf. Entgegen seiner sonst minimalistischen Philosophie galt hier: Diese Marke muss laut sein. Das markante Rot und Gelb spiegeln die Intensität der Sonne und die Leidenschaft der Fans wider. Die Herausforderung lag darin, diese Energie souverän und hochwertig zu inszenieren, ohne jemals billig zu wirken oder vom Inhalt abzulenken.

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2. Der Ansatz:
Kulturelle Empathie statt anonymer Pixel

Um eine Traditionsmarke im Kern zu verstehen, muss man ihre Kultur entschlüsseln. Christoph Gey lernte Portugiesisch und analysierte die Historie direkt vor Ort im Newsroom und auf den Straßen Lissabons. Sein Prozess erfordert dabei zwei Extreme: den demütigen Respekt vor dem bestehenden Erbe und die Dreistigkeit, dieses visuelle System radikal zu zerlegen. Nur so lassen sich die zeitlosen Kernwerte isolieren und präzise auf neue, digitale Ziele ausrichten. Im Geiste von Dieter Rams wurde das dekorative Rauschen entfernt, um die reine Essenz freizulegen.

3. Die visuelle Architektur:
Ordnung im dynamischen System

Das neue System bewies seine Qualität direkt parallel im umfassenden Refresh der Webpräsenz, einer unverwechselbaren Social-Media-Ästhetik und einer Out-of-Home-Kampagne. Um das Tempo des Sports zu verankern, durchbrechen starke diagonale Achsen das starre Raster. Kontrolliert wird diese Dynamik durch eine strenge, dreistufige Raum-Architektur.
   
   – Der Hintergrund (Das Warm-up)
   Solide Markenfarben, durchsetzt mit dezenten Mustern. Sie schaffen die psychologische Bühne und bereiten die Leinwand vor.
   
   – Die Mittelebene (Die Inszenierung)
   
Das Herzstück des Layouts. Hier findet das eigentliche „Ereignis“ statt. Prägnante Typografie, wirkungsvolle Bildsprache und die zentralen journalistischen Informationen.
   
   – Der Vordergrund (Die Abklingphase)
   Bewusste Akzente, schwebende Symbole und subtile Wiederholungen von Mustern, die räumliche Tiefe verleihen, ohne die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
   
Das visuelle Volumen wurde so kalibriert, dass das Interface die Energie der Marke transportiert, sich im entscheidenden Moment jedoch völlig zurücknimmt. Das Design tritt zurück, damit der Journalismus im Vordergrund steht.

4. Das Produkt-Erlebnis:
Vom Brand System zur Vibe Coding App

Nach dem von der Ringier Sports Media Group durchgeführten Web-Rollout folgte ein hochintensiver Workshop in Portugal, wobei Christoph Gey die konzeptionelle und visuelle Leitung übernahm. Die Herausforderung: Ein „Multi-Sport, Multi-League“-Ansatz, der unterschiedlichste Disziplinen und Live-Daten auf kleinstem Raum strukturiert. Die App wurde sukzessive mit Stories, Live-Activities und automatisierten News-Events ausgebaut. Dabei galt es, funktionale Barrierefreiheit (wie präzise Kontraste und fluide Typografie) mit kompromissloser ästhetischer Präzision zu verbinden.

5. Das Resultat:
Beständige Partnerschaft

Die App und der neue digitale Gesamtauftritt wurden von der Redaktion und den Fans mit überwältigender Resonanz aufgenommen. Das Projekt beweist: Marken mit Substanz verlangen nach strategischer Tiefe, nicht nach Dekoration. Aus der Zusammenarbeit ist eine langfristige, strategische Partnerschaft zwischen Christoph Gey und Ringier erwachsen.

A Bola – Die digitale Evolution einer nationalen Ikone

Wie überführt man 80 Jahre analoges Erbe in ein hochfunktionales, digitales Ökosystem, ohne die visuelle Seele der Marke zu opfern? Eine Symbiose aus portugiesischer Leidenschaft, strategischer Tiefe und kompromissloser digitaler Präzision.

1. Die Ausgangslage:
Wenn Identität im Digitalen verblasst

Beim Übergang vom Print ins Digitale verlor die portugiesische Medien-Institution A Bola ihre visuelle Kraft. Im Auftrag der Schweizer Mediengruppe Ringier übernahm Christoph Gey das digitale Corporate Design von Grund auf. Entgegen seiner sonst minimalistischen Philosophie galt hier: Diese Marke muss laut sein. Das markante Rot und Gelb spiegeln die Intensität der Sonne und die Leidenschaft der Fans wider. Die Herausforderung lag darin, diese Energie souverän und hochwertig zu inszenieren, ohne jemals billig zu wirken oder vom Inhalt abzulenken.

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2. Der Ansatz:
Kulturelle Empathie statt anonymer Pixel

Um eine Traditionsmarke im Kern zu verstehen, muss man ihre Kultur entschlüsseln. Christoph Gey lernte Portugiesisch und analysierte die Historie direkt vor Ort im Newsroom und auf den Straßen Lissabons. Sein Prozess erfordert dabei zwei Extreme: den demütigen Respekt vor dem bestehenden Erbe und die Dreistigkeit, dieses visuelle System radikal zu zerlegen. Nur so lassen sich die zeitlosen Kernwerte isolieren und präzise auf neue, digitale Ziele ausrichten. Im Geiste von Dieter Rams wurde das dekorative Rauschen entfernt, um die reine Essenz freizulegen.

3. Die visuelle Architektur:
Ordnung im dynamischen System

Das neue System bewies seine Qualität direkt parallel im umfassenden Refresh der Webpräsenz, einer unverwechselbaren Social-Media-Ästhetik und einer Out-of-Home-Kampagne. Um das Tempo des Sports zu verankern, durchbrechen starke diagonale Achsen das starre Raster. Kontrolliert wird diese Dynamik durch eine strenge, dreistufige Raum-Architektur.
   
   – Der Hintergrund (Das Warm-up)
   Solide Markenfarben, durchsetzt mit dezenten Mustern. Sie schaffen die psychologische Bühne und bereiten die Leinwand vor.
   
   – Die Mittelebene (Die Inszenierung)
   
Das Herzstück des Layouts. Hier findet das eigentliche „Ereignis“ statt. Prägnante Typografie, wirkungsvolle Bildsprache und die zentralen journalistischen Informationen.
   
   – Der Vordergrund (Die Abklingphase)
   Bewusste Akzente, schwebende Symbole und subtile Wiederholungen von Mustern, die räumliche Tiefe verleihen, ohne die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
   
Das visuelle Volumen wurde so kalibriert, dass das Interface die Energie der Marke transportiert, sich im entscheidenden Moment jedoch völlig zurücknimmt. Das Design tritt zurück, damit der Journalismus im Vordergrund steht.

4. Das Produkt-Erlebnis:
Vom Brand System zur Vibe Coding App

Nach dem von der Ringier Sports Media Group durchgeführten Web-Rollout folgte ein hochintensiver Workshop in Portugal, wobei Christoph Gey die konzeptionelle und visuelle Leitung übernahm. Die Herausforderung: Ein „Multi-Sport, Multi-League“-Ansatz, der unterschiedlichste Disziplinen und Live-Daten auf kleinstem Raum strukturiert. Die App wurde sukzessive mit Stories, Live-Activities und automatisierten News-Events ausgebaut. Dabei galt es, funktionale Barrierefreiheit (wie präzise Kontraste und fluide Typografie) mit kompromissloser ästhetischer Präzision zu verbinden.

5. Das Resultat:
Beständige Partnerschaft

Die App und der neue digitale Gesamtauftritt wurden von der Redaktion und den Fans mit überwältigender Resonanz aufgenommen. Das Projekt beweist: Marken mit Substanz verlangen nach strategischer Tiefe, nicht nach Dekoration. Aus der Zusammenarbeit ist eine langfristige, strategische Partnerschaft zwischen Christoph Gey und Ringier erwachsen.

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