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ein bisschen wie dating – nur aufregender

yarn könnte man als eine dysfunktionale Dating-App beschreiben. Denn Ziel ist es nicht, die große Liebe zu finden. Es geht um das perfekte „mismatch“; darum, Menschen zu begegnen, deren Lebensrealität und Perspektive auf die Welt ganz anders sind, als die eigene. Inspiriert hat mich die Tradition des „yarning“, die Indigene in Australien bewahrt haben (ein wunderschönes Beispiel dafür ist Tyson Yunkaportas „Sand Talk“). Was man im Endeffekt schlicht als „Lasst uns zusammensitzen, reden und einander zuhören“ bezeichnen kann, scheinen die meisten von uns verlernt zu haben. Wir versuchen nicht, jemanden in all seinen oder ihren Facetten kennenzulernen, sondern stecken die Person in eine Schublade. „Anders“ ist negativ konnotiert, anstatt als Vielfalt verstanden zu werden. Der Philosoph Hanno Sauer drückt es in etwa so aus: Unsere Meinungen gehen gar nicht so weit auseinander – wir hassen einander nur. 
Ich will die Lücken schließen, die manchmal eher wie unüberbrückbare Gräben wirken. Aber sie sind es, wenn wir neben Konsens auch den Wert verschiedener Perspektiven erkennen. yarn nutzt das Digitale, um reale Brücken zu bauen. Die App bietet die nötigen Tools und Guides, sie kommuniziert mit Leichtigkeit und Humor, damit ein Perspektvwechsel gelingen kann. 

Die App ist bisher ein Gedankenspiel, ein Denkanstoß. Sie stellt unser Verständnis von Andersheit infrage und läd zur Vorstellung einer Realität ein, in der die Suche nach dieser Andersheit denselben Stellenwert hat, wie die Suche nach der großen Liebe.

Eine weitere Perspektive auf das Projekt: https://nextgendesign.eu/2025/04/26/yarn/

yarn

 

ein bisschen wie dating – nur aufregender

yarn könnte man als eine dysfunktionale Dating-App beschreiben. Denn Ziel ist es nicht, die große Liebe zu finden. Es geht um das perfekte „mismatch“; darum, Menschen zu begegnen, deren Lebensrealität und Perspektive auf die Welt ganz anders sind, als die eigene. Inspiriert hat mich die Tradition des „yarning“, die Indigene in Australien bewahrt haben (ein wunderschönes Beispiel dafür ist Tyson Yunkaportas „Sand Talk“). Was man im Endeffekt schlicht als „Lasst uns zusammensitzen, reden und einander zuhören“ bezeichnen kann, scheinen die meisten von uns verlernt zu haben. Wir versuchen nicht, jemanden in all seinen oder ihren Facetten kennenzulernen, sondern stecken die Person in eine Schublade. „Anders“ ist negativ konnotiert, anstatt als Vielfalt verstanden zu werden. Der Philosoph Hanno Sauer drückt es in etwa so aus: Unsere Meinungen gehen gar nicht so weit auseinander – wir hassen einander nur. 
Ich will die Lücken schließen, die manchmal eher wie unüberbrückbare Gräben wirken. Aber sie sind es, wenn wir neben Konsens auch den Wert verschiedener Perspektiven erkennen. yarn nutzt das Digitale, um reale Brücken zu bauen. Die App bietet die nötigen Tools und Guides, sie kommuniziert mit Leichtigkeit und Humor, damit ein Perspektvwechsel gelingen kann. 

Die App ist bisher ein Gedankenspiel, ein Denkanstoß. Sie stellt unser Verständnis von Andersheit infrage und läd zur Vorstellung einer Realität ein, in der die Suche nach dieser Andersheit denselben Stellenwert hat, wie die Suche nach der großen Liebe.

Eine weitere Perspektive auf das Projekt: https://nextgendesign.eu/2025/04/26/yarn/

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