Fünf Tipps für ein gutes Portfolio

0 Comments Blog 11.03.2020 - 14:57 Uhr

Für Designer, Grafiker und kreativ Schaffende aller Farben und Formen ist das Portfolio das wichtigste Aushängeschild, der Beweis des eigenen Könnens, das Interessenten begeistern soll.

Was die äußere Form des Portfolios betrifft, so musst du dir Gedanken über die Wirkung machen, die du erzielen möchtest. Du kannst eine Website gestalten, das Portfolio als PDF bearbeiten oder auf sozialen Kanälen erstellen. Deiner Fantasie bieten sich diverse Gestaltungsmöglichkeiten.

Es ist allerdings grundsätzlich zu empfehlen, es nicht nur online sichtbar zu machen, sondern zusätzlich eine ganz klassische Mappe – ein Offline-Portfolio – zusammenzustellen.

Gerade im Druckbereich ist Letzteres immer noch gern gesehen. Außerdem solltest du in jedem Fall bei Vorstellungsgesprächen etwas Haptisches vorweisen, das der Gesprächspartner betrachten kann. Einen einfachen Weg dir ein Solches zusammenzustellen, findest du hier.

Aber wie gestaltest du den Inhalt deines Portfolios möglichst ansprechend, um z. B. eine Werbeagentur von dir zu überzeugen? Dieser Frage werden wir im Folgenden nachgehen und das gesammelte Wissen in fünf Tipps konzentrieren, die dir helfen werden dein Portfolio zu optimieren.

Tipp 1:

Auf die Auswahl der Arbeiten für das Portfolio solltest du große Sorgfalt verwenden. Qualität zählt mehr als Quantität. So muss ein Bewerber nicht eine möglichst große Anzahl von Werken vorstellen, sondern viel eher eine exklusive Auswahl der besten Arbeiten treffen und zeigen.

Als Faustregel gilt: mindestens zehn Werke, nicht mehr als zwanzig.

Es können auch private Projekte große Aufmerksamkeit erregen, die nicht im Auftrag von Kunden gestaltet wurden, die du aber trotzdem zu deinen besten zählst.

Kleiner Zusatz: Vergiss nicht, jede Seite mit deinem Namen zu versehen.

Tipp 2:

Inkludiere verschiedenste Stile und Designs, um dem Kunden die gesamte Bandbreite deines kreativen Outputs zu vermitteln. Wichtig ist allerdings, dass du dabei nicht die Gesamtstruktur und Übersichtlichkeit des Portfolios vernachlässigst.

Die verschiedenen Stile und Richtungen sollten nach einem festen Muster gruppiert sein, den Bedürfnissen des Kunden angepasst. Auch bei der Strukturierung kannst du deine Kreativität beweisen, indem du beispielsweise Werke, die du einem bestimmten Thema zuordnest, farblich sortierst.

Tipp 3:

Beschreibe deine Arbeiten ausführlich in beigefügten Texten, nach Gesichtspunkten, die du für wichtig hältst, um den Kunden für dich zu gewinnen. Du kannst hier die Gelegenheit nutzen, um auf Fragen einzugehen wie:

  • Wieso hast du dieses Design gewählt?
  • Was wolltest du mit Farbwahl/Format/diesem speziellen Medium erreichen?
  • Falls es eine Auftragsarbeit war: Wozu verwendet sie der Kunde?

In jedem Falle solltest du dich bemühen, die Fragen und Bedürfnisse desjenigen, dem du deine Arbeiten vorstellst, vorauszuahnen.

Tipp 4:

Achte auf Aktualität. Deine Arbeiten sollten nicht zu alt sein, viel eher Bezug auf aktuelle Grafiktrends nehmen. Somit bezeugen sie, dass du auch neuere Techniken verwendest.
Die gezeigten Projekte sollten also, sofern sie nicht zu deinen absoluten Klassikern und besten Werken gehören, nicht älter als drei Jahre sein. Dadurch beweist du gleichzeitig, dass du ständig nach neuen Aufgaben suchst, dich auf neue Projekte konzentrierst und mit den Entwicklungen in der Branche beschäftigst.

Tipp 5:

Bitte zufriedene Kunden um Referenzen, Erfahrungsberichte und positive Bewertungen, die du hinzufügen kannst. Wenn du in der Vergangenheit größere oder kleinere Projekte erfolgreich abgeschlossen hast, beschreibe deren Bedeutung für dich und den Auftraggeber und ihren Erfolg, gemessen an den Erwartungen.

Das Feedback, das du auf diese Weise erhältst und weitergibst, schafft Vertrauen in deine Arbeit und vermittelt dem potenziellen Neukunden Sicherheit.

Wir wiederum hoffen nun, wir konnten dir mithilfe dieser überschaubaren Liste einige Anregungen geben, um dein Portfolio aufzupeppen. Falls du gerade erst einige zögerliche Schritte unternimmst, eines zu erstellen, hast du im Optimalfall hier die nötige Motivation getankt, um fortzufahren.

In jedem Falle:
Viel Erfolg!

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