Content-Formate – Mehrwert für die Zielgruppe

0 Comments Blog 01.11.2021 - 18:09 Uhr

Person produziert Content am LaptopNeben Infografiken und Illustrationen gibt es ganz unterschiedliche Formate im Content-Marketing. Bildquelle: Malte Helmhold / Unsplash

Das Content-Marketing ist mittlerweile ein unverzichtbares Instrument für Unternehmen und Konzerne, um sich von den Mitbewerbern abzuheben und sich bei den eigenen Zielgruppen zu profilieren. Durch eine Vielzahl verschiedener Formate lässt sich das Content-Marketing breitgefächert und vielseitig aufziehen. Werblich, informativ oder unterhaltend – es gibt unterschiedliche Ansätze, um die eigenen Inhalte für Rezipientinnen und Rezipienten aufzubereiten. Das übergeordnete Ziel ist dabei die Schaffung von Mehrwert für die Zielgruppen.

Strategische Content-Aufbereitung

In der heutigen Zeit kann das Content-Marketing über verschiedene Distributionswege an die User herangetragen werden. Eine Bespielung aller Channels ist jedoch nicht immer ratsam. Unzählige Arten von Content flächendeckend über alle möglichen Kanäle im Internet zu verstreuen und darauf zu hoffen, einen positiven Impact zu erzielen sowie an Reichweite zu gewinnen, ist in den seltensten Fällen eine gute Idee. Dennoch verfahren viele Unternehmen, selbst kleinere, weiterhin auf diese Art und Weise mit ihrem Content-Marketing.

Ohne Ziel, Plan und vor allem ohne Content-Strategie sollten Formate für das Marketing niemals aufbereitet und veröffentlicht werden. Dadurch besteht die Gefahr, die eigenen Zielgruppen zu verfehlen, falsche Signale zu senden und im schlimmsten Fall eine eher negative Entwicklung herbeizuführen. Um dieses Szenario zu verhindern, gilt es, die wichtigste Anforderung an erfolgreich wirkenden Content zu beherzigen: Er muss direkt ins Schwarze treffen!

Doch wie gelingt das? Im ersten Schritt muss sich vor Augen geführt werden, welche Content-Formate es überhaupt gibt und in welche Rubriken sie einzuteilen sind:

Textbasierter Content:

  • Ratgeber
  • Anleitungen, Listen usw.
  • Studien & Umfragen
  • Zitate

Visueller Content:

  • Bilder
  • Infografiken
  • Illustrationen
  • GIFs

Audiovisueller Content:

  • Videos & Cinemagraphs
  • Webinare
  • Podcasts

Engaging Content:

  • Interaktiver Content

Welches Content-Format über welchen Kanal genutzt wird, um ein erfolgreiches Marketing zu implementieren, muss in einem ordentlich ausgearbeiteten Content-Marketingprozess erörtert werden. Dieser muss wiederum auf konkreten Zielen, den Zielgruppen und relevanten Ideen aufbauen.

Textbasierter Content

Ratgeber

Der Ratgeber ist ein fester Bestandteil des textbasierten Contents. Das Format stellt Inhalte mit idealerweise hohem Mehrwert zur Verfügung und besitzt die Eigenschaft, ein gigantisches Spektrum an Themengebieten abdecken zu können. Dadurch eignen sich Ratgeber für jedes Unternehmen aus jeder Branche. Der Kernaspekt des Content-Dauerbrenners bildet sich darin, immer am Bedürfnis der User und Kunden ausgerichtet zu sein. Ansonsten erfüllt er schlicht und einfach seinen Zweck nicht.

Vorteile des Ratgeberformats im Überblick:

  1. Ratgeber ermöglichen es einer Marke oder einem Unternehmen, die Expertise und das Knowhow auf dem eigenen Fachgebiet kompetent unter Beweis zu stellen. Das schafft Vertrauen bei den Zielgruppen.
  2. Die Zielgruppen werden nicht nur einfach mit Informationen überschüttet, sondern erfahren einen Lösungsansatz. Dieser zielorientierte Aufbau schafft echten Mehrwert und stärkt die Bindung.
  3. Ratgeber sind das A und O, wenn es um SEO-Optimierung einer Website geht. Dank Keywords und Linkimplementierungen hat das Content-Format das Potenzial, eigene Inhalte höher bei Google zu ranken.

Anleitungen & Listen

Anleitungen, Listen und ähnliche Content-Formate haben im Grunde die gleiche Aufgabe wie ein Ratgeber. Sie sollen informieren und einen zielorientierten Ansatz schaffen, wodurch wiederum Mehrwert für die Zielgruppen kreiert wird.

Im Gegensatz zu den in der Regel textgewaltigeren Ratgebern kommen Checklisten, How-to‘s oder Schritt-für-Schritt-Anleitungen mit deutlich weniger Wörtern aus. Sie stellen entsprechend wertvolle Tricks in deutlich kleinerem Umfang zur Verfügung. Da die meisten Rezipientinnen und Rezipienten eine kostenlose Hilfestellung im Netz nicht abschlagen, erfreut sich dieses Content-Format über eine große Beliebtheit.

Audiovisueller Content

Video & Cinemagraphs

Kaum ein Content-Format bietet so vielfältige Umsetzungsmöglichkeiten wie das Video. So lassen sich Inhalte gezielt darstellen, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Der Stil kann dabei an die Content-Marketingstrategie angepasst werden. Von unterhaltenden über erklärenden bis hin zu informierenden Inhalten ist alles möglich. Selbst sogenannte Imagevideos lassen sich problemlos in den Strategieprozess einbinden. Gleiches gilt für spannende Reportagen oder Aufklärungsvideos. Etwas neuer sind sogenannte Cinemagraphs. Cinemagraphs sind Bild-Video-Hybride und beispielsweise sehr gut für Storytelling geeignet.

Vorteile des Videoformats im Überblick:

  1. Durch die filmischen Umsetzungsmöglichkeiten gewährleisten Videos eine hohe Individualität, die der Marke oder dem Unternehmen einen hohen Wiedererkennungswert bei den Zielgruppen zusichert.
  2. Unterhaltende Videos können für eine positive Assoziation mit der Marke sorgen.
  3. Videos sind in der Lage, durch audiovisuelle Anleitungen, How-to’s oder Tutorials einen echten Mehrwert zu liefern.
  4. Das persönliche Branding kann über verschiedene Videostile gestärkt werden.
  5. Je nach Umfang und Aufwand kann Storytelling per Videoformat implementiert werden.

Visueller Content

Bilder

Wenig Text, viel Bild – so in etwa lässt sich visueller Content beschreiben. Gerade in der heutigen Zeit, in der das Leben rast und die Menschen immer weniger Zeit haben, eignet sich visueller Content ideal, um in einem sehr kleinen Zeitrahmen möglichst viel Inhalt zu vermitteln. Bilder sind zudem nicht nur zeitsparender, sondern decken Aspekte ab und bringen Eigenschaften mit, die textbasierter Content schlichtweg nicht hat bzw. nicht umfasst.

Vorteile von Bildformaten im Überblick:

  1. Bilder besitzen die Kraft, Gefühle und Stimmungen besser als Texte zu wecken. Sie sind in der Lage, ohne viel Aufwand eine gewisse Atmosphäre und einen bestimmten Flair zu transportieren. Unternehmen und Marken können so ein gezieltes Bild ihrer eigenen Werte zeichnen.
  2. Das Corporate Design und Bilder sind unzertrennlich miteinanderverbunden. Entsprechend kann das eigene Branding über die Unternehmensphilosophie verstärkt werden.
  3. Bilder müssen nicht zwangsweise für sich alleine stehen, sondern können auch in einem Textverbund als Content-Format dienlich sein. Das sorgt für Abwechslung im Lesefluss.

Infografiken

Infografiken bringen komplexe Inhalte schnell und grafisch auf den Punkt. Es ist also nicht verwunderlich, dass dieses Content-Format ziemlich beliebt im Netz ist. Der wohl größte Vorteil besteht darin, dass sich die Zielgruppen den zu übermittelnden Inhalt deutlich besser merken können als geschriebene Formate.

Weitere Vorteile im Überblick:

  1. Infografiken sind eine gute Möglichkeit, um das eigene Branding voranzutreiben. Die visuelle Umsetzung sollte entsprechend einige Wiedererkennungsmerkmale aufweisen.
  2. Komplexe Informationen oder Daten können in verständlicher Art und Weise aufbereitet werden.
  3. Je nach Qualität haben Infografiken eine relativ gute Chance, sich viral auf den verschiedenen Plattformen der sozialen Medien zu verbreiten.
  4. Für die Umsetzung und Kreierung der Infografiken muss kein hohes Budget aufgewendet werden. Mittlerweile gibt es zahlreiche Freeware-Tools, mit der sich qualitativ ansprechende Grafiken erstellen lassen.

Ähnliche Artikel

Abschied oder Aufbruch? Erste Gedanken zur Adobe Creative Cloud Funktionale Serifen? Designer = Schwamm. 10 Minutes Reading Time: Dumm und Dümmer Responsive Typography – Interview mit Oliver Reichenstein Kunst in der eigenen Wohnung: Was sollte man beachten? Industriedesign: Der Studiengang im Überblick Überlegungen für eine ansprechende Webseite Paypal Geschäftskonto fürs Marketing Eine Geburtskarte für ein Baby, eine Hochzeitskarte oder eine Firmenkarte erstellen: Warum sollte man einen Profi- Designer beauftragen? Kreativität im Alltag fördern – so funktioniert es! Design: Regeln und Tipps für eine attraktive Tischdekoration Markenwachstum fördern durch Künstliche Intelligenz Die 5 besten Tipps für die Videobearbeitung: Tastenkürzel, Sounds Effects Download, Stock Videos etc. Entrauchungsfenster: Design, Einbauprinzipien und Vorteile Professionalität auf den ersten Blick: So wichtig ist der Briefbogen Die besondere Architektur auf Mallorca Design- und Kunstdarstellungen in unterschiedlichen Formen Mut zur Kreativität – in jedem steckt ein Künstler! Fahrzeugdesign: Von klassisch bis futuristisch Das Geheimnis Koreanischer Frauen Ein ‚Corporate Design‘ für die eigene Hochzeit? Das Instagram-Profil pushen mit diesen nützlichen Tipps und Tricks Design und Marketing – was haben beide Disziplinen gemeinsam? Was sind private Netzwerke und welchen Nutzen habe ich? Die Digitalisierung und ihre Bedeutung für das Design in Deutschland Alu Winkelprofile: Die Möglichkeiten in Kunst und Design Etiketten gestalten – mit diesen Tipps zu den perfekten Etiketten Gestaltungsmöglichkeiten für den perfekten Flyer Gelungenes Design und hohe Nutzerfreundlichkeit – Fünf Tipps, die Webseitendesigner beachten sollten Smarte Anleitung: Etiketten gestalten und drucken lassen Upcycling wird immer beliebter Jeder Raum kann nicht nur gut klingen, sondern auch stilvoll aussehen! Gartenmöbel: Diese Trends sollten Designer beachten Werkzeuge und Metriken des Social Media Marketing Stylisch unterwegs und die Zeit im Blick Die perfekte Designagentur – wie ist diese zu finden? Broschüren: Alles wichtige zur Grafik und zum Design Spezielle Merkmale vom Design für unterschiedliche Länder Typografie und Gestaltung für CSR-Berichte Das Design hinter dem Bitcoin-Logo Was bedeutet ästhetische Funktionalität? Warum werden die meisten Wachstuch Tischdecken in Deutschland online verkauft? Schöne Handyhüllen für den Sommer Typisch deutsches Design Was macht eine gute SEO-Agentur aus? Videodesign: Definition, Anwendung und Erklärung Corporate Design auch im Handwerk? So erreichen Handwerksbetriebe einen Wiedererkennungswert Brand Building – so gelingt der Aufbau der eigenen Marke Die wichtigsten Webdesign-Trends für 2022 Warum Grafikdesign für erfolgreiches Online-Marketing entscheidend ist Pirnar Haustüren – Innovatives Design für Hausbesitzer Schön reicht nicht: Wie geht gutes Webdesign? Steigende Nachfrage nach schönem Design im Eigenheim seit Ausbruch der Corona-Pandemie Schuhe: Worauf wir gehen und stehen Möbel nach Maß – Schluss mit der Stangenware Webauftritt – Selbstgemacht, weil man’s kann? Sparplan im Alltag – so einfach lässt sich Geld sparen! Sichtschutz für den Garten – so schafft an Privatsphäre Anlage-Trends im Jahr 2022 – darauf müssen Privatinvestoren nun unbedingt achten! Den Raum mit allen Sinnen erfassen Den besten Dienstleister finden: Darauf sollte geachtet werden Hochwertiges Design in der Küche: Gestaltung der Gastroküche mit der richtigen Spülmaschine SEO und UX/UI: Wie wichtig ist Design wirklich? 5 Tipps zur Sicherheit für Freelancer Polypropen – Das steckt hinter dem Kunststoff AirPods Max – die Überraschung von Apple! Nachhaltig leben und Designermöbel reparieren Wie man Versandverpackungen als Marketinginstrument einsetzt!  Warum jeder Web-Designer ein VPN benutzen sollte Ein Haus muss nicht von der Stange sein – mit den richtigen Partnern an der Seite lassen sich auch ungewöhnliche Ideen umsetzen Apple AirTag – Was ist das und wofür kann man es nutzen? Der Schrank auf Wunsch nach Maß Selbstständig machen in der Kunstbranche: So funktioniert’s Corporate Design im E-Commerce Wichtige Elemente für verkaufsfördernde Ladenregale Das Ansehen eines Unternehmens ist das A&O! So kommt die Tapete am besten zur Geltung Warum ist Körperpflege so wichtig Onlinepräsenz als Freelancer – 5 Tipps für die Webseitenerstellung