Möbeldesigner – Ausbildung, Möglichkeiten und Gehalt

0 Comments Blog 12.04.2021 - 08:23 Uhr

Der Möbeldesigner ist kein anerkannter Ausbildungsberuf. Trotzdem gibt es zahlreiche Menschen, die diese besondere Tätigkeit ausüben. In der Regel arbeiten Möbeldesigner auf selbstständiger Basis. Es gibt aber auch einige, die von größeren Möbelproduzenten angestellt sind. Die wichtigsten Voraussetzungen für diesen Beruf sind die Kreativität sowie handwerkliches Geschick. Auch Kenntnisse im Bereich der Mechanik und der Mathematik sind wichtig. Die liebevoll konstruierten Möbel sollen im praktischen Betrieb immer einigen Belastungen standhalten. Deshalb erweisen sich auch Kenntnisse in der Materialkunde als vorteilhaft.

Typischer Ausbildungsweg eines Möbeldesigners

In den meisten Fällen beginnt eine derartige berufliche Laufbahn mit einer Tischlerausbildung. Diese ist von elementarer Bedeutung. Während dieser Ausbildung wird der Umgang mit den typischen Materialien, aus denen Möbelstücke bestehen, gelernt. Die einzelnen Arbeitsschritte sowie der richtige Umgang mit den Werkstoffen sollte von dem angehenden Möbeldesigner beherrscht werden. Nach dem Abschluss der Ausbildung kann dann ein entsprechendes Studium begonnen werden. Dazu stehen diverse Studiengänge zur Wahl. Zu den wichtigsten gehören:

  • Produktdesign
  • Innenarchitektur
  • Produktgestaltung
  • Industriedesign
  • Kunststofftechnik
  • Metalltechnik
  • Holztechnik

Es gibt also diverse Studiengänger, die Möbeldesigner belegen können. Besonders wichtig sind die Grundlagen im Design. Bei der Ausbildung zum Designer für Möbel kommt es auf die Farbenlehre sowie auf die Materiallehre an. Der Blick muss dafür geschult werden, wie bestimmte Farben und Formen harmonisch zusammenpassen. Mitunter kann es etwas schwierig sein, weil vielleicht die eigenen Vorstellungen nicht den Vorlieben der Auftraggeber entsprechen.

Auf jeden Fall sind gute Kenntnisse im Bereich der Kommunikation vorteilhaft. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn Auftragsarbeiten erledigt werden sollen. Zusätzlich sollte eine gute Vorstellungskraft vorhanden sein. Bevor die Arbeit beginnt, sollte bereits ein Plan im Kopf gemacht werden. Dieser wird dann zu Papier gebracht und anschließend in die Tat umgesetzt.

Der berufliche Alltag eines Möbeldesigners

Ein Möbeldesigner wird zunächst ein paar interessante Möbelstücke gestalten. Das bedeutet, er muss in Vorleistung gehen und darauf hoffen, dass er seine Möbel verkaufen kann. Deshalb sollten ein kleines Kapitalpolster sowie eine Menge Durchhaltevermögen vorhanden sein. Fertige Möbel können beispielsweise in einem eigens eingerichteten Onlineshop angeboten werden. Einen solchen Shop einzurichten, ist in der heutigen Zeit kein großes Problem mehr. Es geht auch immer darum, dass der Möbeldesigner bekannt wird. Woher sollten Interessenten sonst wissen, dass es diesen Designer gibt und welche Art von Möbel er anfertigt. Dann besteht im Laufe der Zeit die Hoffnung, dass auch spezielle Auftragsarbeiten erledigt werden können. Diese bringen dann ein gutes Einkommen.

Einige Möbeldesigner spezialisieren sich auf eine besondere Richtung oder vielmehr auf einen Stil. Ein sehr interessanter Einrichtungsstil sind Teakmöbel. Diese werden immer beliebter, weil sie sehr viel Ruhe und Geborgenheit ausstrahlen. Zudem gibt es bei den diesen Möbeln einen großen kreativen Spielraum. Daher sind immer wieder neue Designs möglich.

Das Gehalt von Möbeldesignern

Es ist nicht möglich, konkrete Zahlen zu nennen. Möbeldesigner, die in größeren Unternehmen arbeiten, beziehen oftmals ein leistungsabhängiges Gehalt. Entwerfen sie Möbel, die einen großen Umsatz erzielen, werden die Designer zumeist auch entsprechend entlohnt. Mitunter entstehen aber auch Produktlinien, die sich als Ladenhüter herausstellen. Aus diesem Grund stehen angestellte Möbeldesigner immer unter einem enormen Leistungsdruck.

Wer selbst die Vermarktung seiner Designermöbel in die Hand nimmt, kann sich seinen Verdienst auch selbst festlegen. Doch dabei sollte auch ein wenig Maß gehalten werden. Fühlen sich Interessenten von einem zu hoch angesetzten Preis abgeschreckt, könnte es passieren, dass sich der ganze Aufwand nicht bezahlt macht. Deshalb sollten sich selbstständige Möbeldesigner auch gut mit Betriebswirtschaft auskennen.

Fazit

Möbeldesigner ist kein anerkannter Ausbildungsberuf. Deshalb gibt es auch keine Vorschriften bezüglich des Ausbildungsumfangs. Einige sehr handwerklich geschickte Menschen üben diese Tätigkeit komplett ohne Ausbildung aus. Andere wiederum absolvieren eine Tischlerlehre sowie ein Designstudium. Die Verdienstchancen hängen in erster Linie von der Nachfrage der Designermöbel ab.

Ähnliche Artikel

Abschied oder Aufbruch? Erste Gedanken zur Adobe Creative Cloud Funktionale Serifen? Designer = Schwamm. 10 Minutes Reading Time: Dumm und Dümmer Responsive Typography – Interview mit Oliver Reichenstein Das moderne Büro im Grünen – aber wie? Die schönsten Luxusuhren – das sind die Lieblinge der Schönen und Reichen 5 Tipps zur Optimierung der Sichtbarkeit von Unternehmen Karrieresprung vom Mitarbeiter zum Chef 5 bahnbrechende minimalistische Designs Zwischen seriös und ausgeflippt: Vorstellungsgespräche in der Kreativbranche Jenseits von 08/15: die kreative Bewerbung Wohnung schön und praktisch einrichten Inspirierendes Design im gemütlichen Eigenheim Andreas Waldschütz und Trockland lassen das Eiswerk Berlin neu erscheinen Innovative Designs mit Hilfe von 3D-Druckdienstleister Hochwertige Möbel und Haustiere: So klappt das Zusammenspiel Microjobs als Nebenverdienst Corporate Branding: Diese Marketing-Maßnahmen stützen die Unternehmensmarke Was muss man beim Webdesign beachten Designermöbel: Fashion für die eigenen vier Wände Design zum (Wohl-) Sitzen im Objekt WARUM IST DER SUBLIMATIONSDRUCK SO BELIEBT? Alltagsgegenständen eine persönliche Note verleihen – mit diesen Tricks wird das möglich Qualität bei Bademänteln – darauf kommt es an! Design und Planung – worauf kommt es bei Lagerhallen an? Teppiche aus Naturfasern: ökologisch, nachhaltig und fair Möbeldesign für ein neues Miteinander von Mensch und Natur Wie richtet man sein neues Haus ein? Coole App Ideen Mehr verkaufen im Internet 6 hilfreiche Tipps für den Garagenbau Ein perfektes Duett: Acrylmalerei und Abstrakte Kunst Die Valentinstagskarte als kreatives Geschenk Kugelschreiber mit Design: Warum es den Unterschied macht Digitale vs. Traditionelle Kunst: Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten gibt es? Die perfekte Inszenierung von Kunst Handy in Raten zahlen – lohnt es sich? Handyhüllen Designed in Germany Die beliebtesten Werbeartikel in Deutschland Verpackungsdesign studieren – ein Beruf mit Zukunft Design-Grundlagen für den CBD-Verkauf im Internet Ansätze zur Erstellung des eigenen Online-Magazins Eventmarketing Homeoffice einrichten – kleine Räume optimal nutzen Router-Design und Internetgeschwindigkeit – warum beides zusammenhängt Wie bereitet man den Campingurlaub vor? Produktdarstellung im Onlinehandel Sportliche Aktivitäten für mehr Kreativität Hochwertige Inhalte auf einer Website Schritt-für-Schritt-Bestellung von Visitenkarten So profitieren Unternehmen von psychoanalytischem Coaching Eigenschaften, die ein gutes Design im digitalen Zeitalter erfüllen muss Warum ein modernes Corporate Design so wichtig ist Schluss mit der Aufschieberitis Hochzeitsplanung made in Germany: Genauigkeit und Pünktlichkeit Das ist für den Versand von Designermöbeln wichtig Selbstständigkeit als Ziel? Innovative Ideen, um an Kapital zu kommen – inspiriert durch Serien und Filme Hollenegger Designgespräche – Anregende Ideen für die Zukunft Kreativität in unterschiedlichsten Branchen – Diese Design-Berufe haben Zukunft Digitale oder haptische Werbemittel – was lohnt sich? Design im Detail Heiße Sache – 3D-Ofen produziert Glasdach Trendfarbe Terracotta: Augenblicke voller Wärme Tipps für den Verkauf von hochwertigen Uhren Design und Haustiere – eine immer stärker wachsende Vielfalt Wie der Fortschritt die Arbeit von Designern beeinflusst Flyer für Ausstellungen planen – diese Tipps helfen Design Möbel verkaufen im Internet Diese drei Marketing-Tipps sollte jeder Schlüsseldienst befolgen Die Trendfarben für den Herbst/Winter 2020/21 Das sitzende Arbeitsleben: Schmerz ist normal Freiberuflich durch Corona – das müssen Freelancer jetzt wissen! Landingpage Design: Darauf kommt es an Friseur Design – vom Logo bis zur Einrichtung Beste Online-Kurse: So findet man diese Bilder machen Leute Selbstständig als Designer – das muss beachtet werden 5 hilfreiche Tipps für ein nachhaltiges Zuhause K-Beauty: Was macht den Hype um koreanische Kosmetik aus?