5 bahnbrechende minimalistische Designs

0 Comments Blog 23.04.2021 - 20:46 Uhr

Manchmal ist weniger mehr. Minimalistisches Design konzentriert sich auf die Vereinfachung des Designs. Seine Ursprünge sind vermutlich in den japanischen ästhetischen Werten zu finden, die sich um die Prinzipien des Zen-Buddhismus herum entwickelt haben. Im frühen 20. Jahrhundert wurde minimalistisches Design zu einer sehr beliebten Art, Möbel, Technik, Gebäude und vieles mehr zu gestalten. Lesen Sie im Folgenden über ein paar der ikonischsten minimalistischen Entwürfe, die jemals vom Reißbrett gesprungen sind.

Handy

Der Wassily Sessel

Das Bauhaus war eine der radikalsten und erfinderischsten Bewegungen der Moderne, die aus der Weimarer Republik hervorging. Es beeinflusste die Mode, das Theater, die Architektur und das Innendesign. Eines der berühmtesten Objekte, das aus der Bauhaus-Schule hervorging, war der Wassily Sessel – ein ausgesprochen minimalistisches Design, das Jahrzehnte vor der Blütezeit des Minimalismus erschien. 1925 von Marcel Breuer entworfen, war er das erste Sitzmöbelstück aus Stahlrohr. Seit der Einführung des Wassily haben zahllose andere Designer versucht, den Sessel im Sinne des Minimalismus neu zu erfinden.

Das ThinkPad

Das ThinkPad ist für sein blockhaftes, minimalistisches Design ebenso bekannt wie für seine Zuverlässigkeit. Die Laptops wurden zunächst von IBM produziert, 2005 aber an Lenovo verkauft. Wie viele minimalistische Designs des 20. Jahrhunderts wurde auch das ThinkPad von der traditionellen japanischen Ästhetik beeinflusst. Genauer gesagt, war der Laptop eine Design-Hommage an die traditionelle japanische Bento-Lunchbox. Der ursprüngliche japanische Designer des ThinkPad wollte dem Laptop eine ästhetische Eleganz verleihen, die bei den Modellen der Konkurrenz in den frühen 1990er-Jahren schmerzlich vermisst wurde.

Die Kirche des Lichts

Der minimalistische Architekt Tadao Ando erreichte seinen Höhepunkt, als er die Kirche des Lichts in Ibaraki, Osaka, entwarf. Ando ließ sich bei der Gestaltung der Kirche von Zen-Prinzipien beeinflussen. Er hat einen Raum geschaffen, der von der Dualität geprägt ist – Kontraste zwischen Dunkelheit und Licht, Leere und Fülle sowie Materie und Raum werden stark betont. Viele Menschen, die diese Kirche betreten, werden von dieser Erfahrung tiefgreifend beeinflusst. Die Kirche ist ein kleiner rechteckiger Betonbau mit nur einem zusätzlichen Merkmal: eine Kreuzform, die in den Beton hinter dem Altar geschnitten ist. Durch dieses Kreuz scheint das Sonnenlicht in die Dunkelheit des Kircheninneren.
Andos Design hat bewiesen, dass minimalistische Prinzipien einem Designer helfen können, spirituelle und persönliche Reflexion zu provozieren.

Der iPod

Einige minimalistische Designs sind so ikonisch, dass sie die Designparadigmen in ihrem Bereich völlig neu gestalten. Dies war der Fall bei Apples iPod, der 2001 auf den Markt kam. Das Design des iPods wurde von den Sets des Films A Space Odyssey beeinflusst, der aus dem Jahr 2001 stammt. Die Oberfläche ist von Bakelit-Radios aus der Mitte des 20. Jahrhunderts inspiriert. Das fertige Produkt schaffte es, gleichzeitig futuristisch und klassisch auszusehen.

Vor dem iPod war der MP3-Player im Trend. Dieser war jedoch klobig, überfüllt mit Knöpfen und so gestaltet, dass er so wenig ‚technisch‘ wie möglich aussah. Das minimalistische Design des iPods war zu dieser Zeit bahnbrechend. Funktionalität wurde mit einem ausgesprochen liebevollen Hauch von Ehrfurcht vor fiktiven Zukunftsvisionen und Wendepunkten in der Technik kombiniert. Obwohl das Design des iPods simpel war, war es von Natur aus anregend.

Handys

Leute vergleichen frühere Handys oft mit Ziegelsteinen und wenn Sie selbst eines besaßen, würden Sie dem wahrscheinlich zustimmen, egal wie liebevoll Sie sich an ihre Robustheit oder die lustig blinkenden Antennen erinnern. Mit der Entwicklung der Smartphones entwickelte sich auch das schlanke, minimalistische Aussehen des Touchscreens, mit einer richtigen QWERTZ-Tastatur. Nun musste nicht mehr viermal die Nummer 7 gedrückt werden, um ein „S“ zu schreiben. Dies machte die Kommunikation für alle bedeutend einfacher.

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