Gestaltungsmöglichkeiten für den perfekten Flyer

0 Comments Blog 09.08.2022 - 08:18 Uhr

Für viele Unternehmen, sei es innovative Start-Ups oder etablierte Großunternehmen stellen Flyer ein effizientes Marketinginstrument für eine relativ kostengünstige Offline-Werbung dar. Speziell in unserer volldigitalisierten Welt kommen hochprofessionell gestaltete Flyer immer mehr zum Einsatz. Mit den richtigen Tipps gelingt es auf Anhieb, die Kernbotschaft der eigenen Marke ins richtige Licht zu rücken und die eigene Zielgruppe anzusprechen. In unserem Beitrag beleuchten wir die wichtigsten Regeln bezüglich der Flyer Gestaltung, die auch wirklich „verkaufen“.

Tipp 1: Weniger ist oft mehr beim Design des eigenen Flyers

Ein sehr guter Flyer erregt Aufmerksamkeit und vermittelt die Markenbotschaft auf Anhieb, ohne den ganzen Flyer durchlesen zu müssen. Ein kreatives, jedoch schlicht gehaltenes Design kann vom Kunden sehr schnell zugeordnet werden.

Überladene Designs wirken verwirrend. Der Betrachter läuft Gefahr, die eigentliche Botschaft nicht zu erfassen und den Flyer wegzuwerfen. Deshalb sollte immer ein „Eyecatcher“ wie das Firmenlogo, ein besonderes, passendes Bild oder ein ungewöhnlicher Slogan eingebaut werden und der Rest des Flyers dabei eher schlicht gehalten werden.

Weniger ist oft mehr – das gilt auch für die Schriftart und die Farbwahl. Am besten ist es, niemals mehr als zwei verschiedene Schriftarten und drei verschiedene Schriftgrößen zu implementieren. Bei der Farbwahl sollte man maximal drei Farben einbauen, die miteinander in Harmonie stehen. Der perfekte Flyer vereint Kreativität, Harmonie und Phantasie ohne aufdringlich zu wirken.

Tipp 2: Den Fokus auf die Kernbotschaft des eigenen Brands legen

Bei der Textgestaltung sollte man sich auf das Wesentliche konzentrieren. Die Hauptaussage sollte klar und deutlich formuliert werden. Idealerweise geht diese schon in der Headline hervor.

Auf der Frontseite sollten alle relevanten Daten angegeben werden und die W-Fragen beantwortet sein. W-Fragen sind „Was, Wo, Wann, Warum, Wie“. Dabei hilft ein überzeugender Slogan, der sich in die Köpfe der eigenen Zielgruppe einprägen kann. Dieser sollte kurz und knackig formuliert werden.

Bei der Textgestaltung des Flyers sollte man sich die W-Fragen stellen und diese auch beantworten können. Dementsprechend gestaltet man seine Kernbotschaft an die Zielgruppe:

W-Frage Definition
Wen möchte ich erreichen? Hier gilt es, die Altersgruppe, die Bedürfnisse, die Wünsche und die Erwartungen der Zielgruppe zu definieren
Welche Interaktion soll der Flyer auslösen? Soll der Flyer zum Kauf oder Inanspruchnahme einer Dienstleistung animieren, zu einem Event einladen oder in einen Laden ziehen?
Welcher Informationsgehalt soll übermittelt werden? Ein relevanter Link für weiterführende Informationen auf die eigene Website sollte immer angeführt werden. Dabei ist es wichtig, sich auf eine präzise Info zu beschränken.

Aufbau des Flyers

Erste Seite:

  • Name des Unternehmens
  • Kerninformationen

Mittelpart:

  • Weiterführende Informationen zur Kernbotschaft
  • dem Nutzen des Produktes oder der Dienstleistung
  • Auswirkungen beim Erwerb des fokussierten Produkts

Letzte Seite:

  • Kontaktdaten des Unternehmens
  • Hinweis zu weiteren Informationen (Website des Unternehmens)
  • CTA (Besuchen Sie unseren Store oder Website, rufen Sie uns an)

Tipp 3: Das richtige Format wählen

Bei der Wahl des richtigen Formats macht man mit Din A6 nie etwas falsch, jedoch um sich aus der Masse hervorzuheben, sollte man ein größeres Format wählen oder sich für eine individuelle Form entscheiden. Ein Flyer in Bierflaschenform für die Bekanntmachung einer neuen Craft-Bier-Sorte ist sicherlich besser, als ein Standard-Flyer. Grundsätzlich gilt:   Wenn es um nachhaltigen Flyer druck geht, dann www.flyerpilot.de als Fachunternehmen für professionelle Flyer Gestaltung.

Tipp 4: Response-Elemente einbauen

Was ist eigentlich ein Response-Element? Dabei handelt es sich um ein Instrument zur Erfolgskontrolle. Das bedeutet, anhand eines Rabatt-Bons für einen Artikel oder einem Gutschein für das erste Menü bei einer Slowfood-Kette kann man eruieren, ob und wie der Flyer bei der eigenen Zielgruppe angekommen ist und wie viele Menschen das Angebot nutzen. Mittels sozialen Medien ist es zudem möglich, die Resonanz des eigenen Flyers kostenlos zu überprüfen. Man könnte auch sagen, dass Response Elemente immer auch ein gutes Instrument zur Zielgruppenforschung sind, da man sein Angebot dementsprechend optimieren kann.

Tipp 5: Die technischen Vorgaben beachten

Bei der Vorabgestaltung des eigenen Flyers sollte man einige gestalterische Punkte berücksichtigen. Dazu gehören die folgenden technischen Optimierungen:

  • Adäquater Abstand von Bild- und Text zum Rand
  • Auswahl des richtigen Anschnitts bzw. Beschnitts wählen
  • Richtiges Dateiformat und Dateibenennung
  • Korrekte Farbwahl

Die Druckvorgaben variieren zwar von Druckerei zu Druckerei, jedoch sollte man sich vor der eigentlichen Auftragserteilung mit der Druckerei kurzschließen und in Erfahrung bringen, wie die Anforderungen aus technischer und farblicher Sicht sind. Somit vermeidet man ärgerliche Fehldrucke.

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